Ein Blick zurück zum 10-jährigen Jubiläum: 2014 – In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod mit Clemens Meyer

28. August 2019 | By | Add a Comment

Anlässlich der diesjährigen Jubiläumsedition des Literaturfests München, blicken wir zurück auf 10 Jahre forum:autoren:

2014: In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod mit Clemens Meyer

Unter dem von Alexander Kluge und dem Dichter Friedrich von Logau inspirierten Motto rief Clemens Meyer die radikale Moderne aus: Der Leipziger Schriftsteller und Künstler entwarf fürs forum:autoren 2014 ein grenzensprengendes Programm, das auf die Auseinandersetzung mit Extremen und Provokationen zielte. Acht von ihm konzipierte Inszenierungen und Performances sollten Literatur, bildende Kunst, Theater, Film, Musik verbinden. Die Inszenierungen waren so konzipiert, dass sie Raum für spontane Interventionen des Publikums oder weiterer anwesender Schriftsteller, Schauspieler, Künstler liessen. Zentrale Spielstätte war das Mixed Munich Arts (MMA) im ehemaligenHeizkraftwerk mitten in München. Wesentlicher Bestandteil des kuratorischen Gedankens war ausserdem die Zusammenarbeit mit dem Leipziger Uwe-Karsten Günther. Der Initiator des Laden für Nichts fungierte als Schnittstelle zur bildenden Kunst und ihren Protagonisten; er konzipierte den temporären Festivalraum sowie einige Bühnenbilder. Meyer sah sich selbst weniger als Kurator denn als Regisseur, der die einzelnen Abende, Themen und Stücke inszenierte und schlussendlich zu Kunstwerken vernetzte. 2014, das waren happenings, die sich bis tief in die Nacht fortsetzten: Nach den Veranstaltungen ging´s für die Festivalgäste und das Publikum nämlich weiter im Laden für Nichts.

 


Clemens Meyer, Uwe-Karsten Günther, Holger von Wägen


Jonathan Meese         
                                                                                                                                          
DER LADEN FUER NICHTS             
                                                                                                             

Morten Søndergaard, Clemens Meyer und Klaus Q                                                             


Clemens Meyer

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